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Mitgliederversammlung

Ladesäulen-Infrastruktur, Shared Mobility/ÖPNV und Klimaanpassungsstrategien für die Vahr – das waren die Stichworte, mit denen wir uns auf der vergangenen Mitgliederversammlung beschäftigten. Arno Gottschalk, Mitglied der Enquete Kommission, war von uns als Referent eingeladen worden. In einer regen Diskussion tauschten wir bisher gemachte Erfahrungen zu diesen Themen aus. Am Ende waren wir uns einig, dass wir uns zunächst fragen müssen, welche konkreten Bedarfe im Quartier Neue Vahr und der Gartenstadt Vahr bestehen.


© von Focke Strangmann

„Gekommen, um zu hören“
Das ist das Motto der Dialogtour der SPD-Bundestagsfraktion, die sich an unterschiedlichen Orten in Deutschland damit direkt an die Öffentlichkeit wendet. Unter aktiver Unterstützung des Ortsvereins Neue Vahr machte die Dialogtour der SPD Bundestagsfraktion an der Berliner Freiheit in der Neuen Vahr am 12. Juli 2022 Halt und stellte sich den Fragen der Bürger. Dieses Angebot wurde von den Vahraon:innen reichlich genutzt. Die Fragen konnten direkt an Sarah Ryglewski und die Fraktionskollegin Katja Mast, sowie an den anwesenden Beiratssprecher Bernd Siegel und die Bürgerschaftsabgeordneten Valentina Tuchel gestellt werden. Fazit: Es war eine gelungene Veranstaltung. Die SPD ist auch außerhalb von Wahlen für die Bürger direkt ansprechbar.


Warten auf eine Bank
In unmittelbarer Nähe der Haltestelle der Buslinie 29 am
Einkaufszentrum Berliner Freiheit vermissen viele Menschen
eine Bank.
Bis vor mehreren Wochen stand an dieser Stelle eine Bank, die
aber abgebaut wurde, weil die Sicherheit dieser Bank nicht
mehr gewährleistet war. So weit so gut!
Ortsamt und Beirat wurden aber leider nicht informiert und
die zuständige Behörde hat diese Bank bis heute nicht ersetzt.
Ein mobilitätseingeschränkter Bürger hat den Beiratssprecher
Bernd Siegel angerufen und zeitnah die Aufstellung einer Bank
gefordert, da viele Menschen an der Haltestelle eine Bank
benötigen wenn sie auf den Bus warten.
Die SPD im Beirat Vahr hat deshalb die Forderung an die
zuständige Behörde weitergeleitet und das Ortsamt um Mithilfe
gebeten.
Die SPD im Beirat Vahr erwartet eine schnelle Umsetzung!


SPD-Ortsverein Neue Vahr Nord hat Kandidat*innen für Bürgerschaftswahl 2023 nominiert.

Auf der SPD-Mitgliederversammlung am 8. Juni wurden der Ortsvereinsvorsitzende Jens Diestelmann sowie Valentina Tuchel und Mehmet-Ali Seyrek mit großer Mehrheit als Kandidat*innen für die Bürgerschaftswahl nominiert. Valentina und Mehmet-Ali bringen bereits langjährige Erfahrungen als Abgeordnete der Bremer Bürgerschaft mit. Die drei Nominierten setzen sich für gute Bildung für alle Menschen im Stadtteil sowie für soziale Teilhabe und Zusammenhalt der multikulturellen Einwohnerschaft ein. Als weitere wichtige Aufgaben in der Vahr wurden die Erhaltung der Grünflächen, die Sauberkeit im Quartier und der Ausbau einer seniorengerechten Infrastruktur hervorgehoben.


Andreas Bovenschulte stellt sich im Bürgerzentrum den Fragen der Vahraoninnen und Vahraonen

Das Bürgergespräch am 7. Juni 2022 führte Bovi ins Herz der Vahr. Im großen Saal des Bürgerzentrums erwarteten ihn gut 200 Bürgerinnnen und Bürger mit ihren Fragen.

Bovi versprach direkt zu Anfang, dass er ausnahmslos alle Fragen beantworten wolle, „auch, wenn wir dann alle noch in 3 Stunden hier sitzen“. Dieses Versprechen löste er ein; niemand ging ungehört nach Hause.
Viele Fragen der Quartiersbewohner*innen kamen aus Bereichen, die schon lange im Fokus der SPD stehen, wie Mobilität (Unfallschwerpunkt vor der KSA; Tempo 30 in der August-Bebel-Allee), Thema Müll (steigende Preise für Restmüll, Mülltourismus und wilde Sperrmüllablagerungen) oder Bildung (Erzieher*innenmangel in den Kitas; coronabedingte Unterrichtsausfälle in Schulen). Bovi bemühte sich, auf jedes Thema individuell einzugehen. In Detailfragen standen ihm Ortsamtsleiter Ralf Möller und Beiratssprecher Bernd Siegel zur Seite.
Dass in der Vahr viele Nationalitäten vertreten sind, war im Auditorium sichtbar. Ein dringlicher Appell, afghanische Frauen zu unterstützen oder eine Bitte um erleichterte Einbürgerungsverfahren für langjährig in der Vahr lebende Migranten und Migrantinnen stimmten viele Zuhörende nachdenklich. Erst recht die angesprochenen Erfahrungen von Alltagsrassismus seien „nicht hinzunehmen“, wie Bovi sichtlich betroffen versicherte. Er nahm diese und andere speziellere Anliegen gewissenhaft auf und versprach eine Prüfung und zeitnahe Antwort durch sein Fachteam.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit einem Bürgermeister, der sich den Bewohnerinnen und Bewohnern der Vahr ernsthaft interessiert und zugewandt zeigte.


Mehr Sicherheit am Zebrastreifen


Nach einem schweren Verkehrsunfall auf dem Zebrastreifen hat sich die Vahrer SPD dafür
eingesetzt, den Übergang an der August-Bebel-Alle Ecke Wilhelm-Liebknecht-Str. noch sicherer zu
gestalten. Durch das Aufstellen mehrerer Baken wird die A.Bbebel-Allee an dieser Stelle nur noch
einspurig befahrbar und somit mehr Sicherheit für FüßgängerInnen insbesondere für Kinder erreicht.


Mehr Förderung  für die Vahrer Grundschulen

Die drei Vahrer Grundschulen Paul-Singer-Str., Witzlebenstr. und In der Vahr können sich freuen: alle drei Schulen erhalten „finanzielle  Verstärkungsmittel“, bei denen sie selbst entscheiden können wofür sie diese zusätzlichen Mittel einsetzen wollen. Damit kann z. B. die Ausstattung verbessert oder zusätzliches Personal eingestellt werden.

Auch die die geplante Ausweitung der Doppelbesetzung in der ersten und zweiten Klasse mit pädagogischem Personal  in den Grundschulen trägt zur Förderung der Schülerinnen und Schüler bei.

Die SPD Neue Vahr , unsere Beirats- und Fachausschussmitglieder sowie unsere beiden Bürgerschaftsabgeordneten Valentina Tuchel und Ali Seyrek setzen sich seit vielen Jahren für mehr Unterstützung der Vahrer Schulen ein.


Tempo 30 auf der August-Bebel-Allee


Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) hat die Einführung von Tempo 30 in der A.-Bebel-Allee abgelehnt.
Die SPD Neue Vahr widerspricht der Ablehnung und hat einen entsprechenden Antrag vorbereitet der als fraktionsübergreifender Antrag auf der Beiratssitzung am 26. April 2022 verabschiedet werden soll.
Es geht um die etwa 600 Meter lange Strecke von der BSAG Haltestelle Friedrich-Stampfer-Straße bis zur Kita August-Bebel-Allee stadtauswärts;
auf diesem Abschnitt sind drei Zebrastreifen eine BSAG-Haltestelle sowie eine Ampel
Zwei große und zwei kleine Einrichtungen zur Kinderbetreuung liegen an dieser Strecke; für uns hat die Sicherheit von Kindern Vorrang vor geringfügigen Fahrtzeitverzögerungen der Buslinie 24.
Die SPD Neue Vahr hat Unterschriftenlisten vorbereitet und den Kitas gegeben, damit die Eltern die Möglichkeit haben die Forderung nach Tempo 30 mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.


Besuch aus der SPD-Bürgerschaftsfraktion


Auf Initiative der Bürgerschaftsabgeordneten Valentina Tuchel besuchten gemeinsam die Sprecherin
der Deputation für Soziales, Jugend und Integration, Birgitt Pfeiffer (SPD) und Stadtteilpolitikerin und
Stadtteilpolitiker der SPD aus der Vahr das Familien- und Quartierszentrum und
Mehrgenerationenhaus in der Neuen Vahr Nord. Die Einrichtung wurde 2010, in der August-Bebel-
Allee 284, eröffnet und ist ein Ort der Begegnung und Kommunikation.
Die Mitarbeiterinnen Silke Frey, Johanna de Boer, Kirstin Noltenius und Andrea Strebe aus dem Haus
stellten beeindruckende Angebote vor. Hier nur ein kleiner Ausschnitt: Offener Babytreff, Mutter-
Kind-Gruppen, Treffpunkt Café, verschiedene Angebote für Senior*innen, Beratung für
Zugewanderte, Offener Treff zum Fahrradfahren „Lernen für Frauen mit Migrationshintergrund“,
Rallye für Familien durch die Neue Vahr Nord oder Laubsägen für Jung und Alt.


Darauf gab es nur eine Antwort: Vielen, vielen Dank für diese engagierte Arbeit.


Tempo 30-Zone in der August-Bebel-Allee:

Für die Strecke der Buslinie 24 zwischen der Haltestelle Fr.-Stampfer-Str. und der Kita A.-Bebel-Alle an der Ampel fordert die SPD Vahr ebenso wie der Beirat Vahr eine Tempobegrenzung auf 30 km/h, um eine bestmögliche Sicherheit für die Kinder zu gewährleisten. Auf dieser etwa 600m langen Strecke sind zwei große Kitas sowie zwei Kita-Gruppen im Fam.-und Quartierszentrum und bei Vahrfalla mit insgesamt ca. 250 Kindern. Auf der Strecke sind drei Zebrastreifen, eine Haltestelle (O.-Braun-Str.) und eine Ampel;. Gleichwohl lehnen das Amt für Straßen und Verkehr und die BSAG die Temporeduzierung ab, weil es möglicherweise zu Fahrtzeitverzögerungen kommen kann.


Achterkampsfleet:

Die Planungen sind bereits erfolgt; im gesamten Bereich des Achterkampsfleets soll die Aufenthaltsqualität für Kinder, Jugendliche sowie Familien und SeniorInnen deutlich verbessert werden. Die SPD Vahr setzt sich sehr für dieses Projekt ein, um Entspannung und Spielen an diesem ruhigen Ort zu ermöglichen.


Übergang R.-Boljahn-Allee:

Die Vahrer SPD möchte diesen Übergang über die R.-Boljahn-Alle an der Ampel insbesondere für Fußgänger sicherer machen. Häufig stehen viele Menschen im Bereich der Ampel. Zwischen Treppe und Ampel ist nicht viel Platz und viele Radfahrer passieren diese Stelle. Da der Wartebereich recht klein ist, kommt es häufig zu gefährlichen Situationen..


Erhöhung der Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich an der Berliner Freiheit:

Die Kreuzung Kurt-Schumacher-Allee/ Karl-Kautsky-Straße ist ein Unfallschwerpunkt in Bremen. Die Mehrzahl der Unfälle besteht darin, dass Fußgänger*innen bei Rotlicht die Fahrbahn überqueren, unter anderem, um die Straßenbahn zu erreichen. Der Beirat, insbesondere die SPD-Mitglieder*innen hat sich seit 2019, für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit eingesetzt. Dazu gehörte eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30, die inzwischen umgesetzt wurde. Ferner wurde vorgeschlagen: eine Verbreiterung der Fußgängerfurt vom Einkaufszentrum Berliner Freiheit zur Oberschule Kurt-Schumacher-Allee, eine Rückverlagerung der Haltelinien für den Autoverkehr vor dem Übergang für Fußgänger vor der Berliner Freiheit, eine Aufstellung von Leitgittern neben der Fußgängerfurt vor dem Einkaufszentrum, um den Fußgängerverkehr zu steuern. In den kommenden Wochen wird nun ein Teil der Maßnahmen umgesetzt. Wir hoffen, dass sich dann der gewünschte Erfolg, eine erhöhte Sicherheit für Fußgänger*innen, einstellt.