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Besuch aus der SPD-Bürgerschaftsfraktion


Auf Initiative der Bürgerschaftsabgeordneten Valentina Tuchel besuchten gemeinsam die Sprecherin
der Deputation für Soziales, Jugend und Integration, Birgitt Pfeiffer (SPD) und Stadtteilpolitikerin und
Stadtteilpolitiker der SPD aus der Vahr das Familien- und Quartierszentrum und
Mehrgenerationenhaus in der Neuen Vahr Nord. Die Einrichtung wurde 2010, in der August-Bebel-
Allee 284, eröffnet und ist ein Ort der Begegnung und Kommunikation.
Die Mitarbeiterinnen Silke Frey, Johanna de Boer, Kirstin Noltenius und Andrea Strebe aus dem Haus
stellten beeindruckende Angebote vor. Hier nur ein kleiner Ausschnitt: Offener Babytreff, Mutter-
Kind-Gruppen, Treffpunkt Café, verschiedene Angebote für Senior*innen, Beratung für
Zugewanderte, Offener Treff zum Fahrradfahren „Lernen für Frauen mit Migrationshintergrund“,
Rallye für Familien durch die Neue Vahr Nord oder Laubsägen für Jung und Alt.


Darauf gab es nur eine Antwort: Vielen, vielen Dank für diese engagierte Arbeit.


Tempo 30-Zone in der August-Bebel-Allee:

Für die Strecke der Buslinie 24 zwischen der Haltestelle Fr.-Stampfer-Str. und der Kita A.-Bebel-Alle an der Ampel fordert die SPD Vahr ebenso wie der Beirat Vahr eine Tempobegrenzung auf 30 km/h, um eine bestmögliche Sicherheit für die Kinder zu gewährleisten. Auf dieser etwa 600m langen Strecke sind zwei große Kitas sowie zwei Kita-Gruppen im Fam.-und Quartierszentrum und bei Vahrfalla mit insgesamt ca. 250 Kindern. Auf der Strecke sind drei Zebrastreifen, eine Haltestelle (O.-Braun-Str.) und eine Ampel;. Gleichwohl lehnen das Amt für Straßen und Verkehr und die BSAG die Temporeduzierung ab, weil es möglicherweise zu Fahrtzeitverzögerungen kommen kann.


Achterkampsfleet:

Die Planungen sind bereits erfolgt; im gesamten Bereich des Achterkampsfleets soll die Aufenthaltsqualität für Kinder, Jugendliche sowie Familien und SeniorInnen deutlich verbessert werden. Die SPD Vahr setzt sich sehr für dieses Projekt ein, um Entspannung und Spielen an diesem ruhigen Ort zu ermöglichen.


Übergang R.-Boljahn-Allee:

Die Vahrer SPD möchte diesen Übergang über die R.-Boljahn-Alle an der Ampel insbesondere für Fußgänger sicherer machen. Häufig stehen viele Menschen im Bereich der Ampel. Zwischen Treppe und Ampel ist nicht viel Platz und viele Radfahrer passieren diese Stelle. Da der Wartebereich recht klein ist, kommt es häufig zu gefährlichen Situationen..


Erhöhung der Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich an der Berliner Freiheit:

Die Kreuzung Kurt-Schumacher-Allee/ Karl-Kautsky-Straße ist ein Unfallschwerpunkt in Bremen. Die Mehrzahl der Unfälle besteht darin, dass Fußgänger*innen bei Rotlicht die Fahrbahn überqueren, unter anderem, um die Straßenbahn zu erreichen. Der Beirat, insbesondere die SPD-Mitglieder*innen hat sich seit 2019, für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit eingesetzt. Dazu gehörte eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30, die inzwischen umgesetzt wurde. Ferner wurde vorgeschlagen: eine Verbreiterung der Fußgängerfurt vom Einkaufszentrum Berliner Freiheit zur Oberschule Kurt-Schumacher-Allee, eine Rückverlagerung der Haltelinien für den Autoverkehr vor dem Übergang für Fußgänger vor der Berliner Freiheit, eine Aufstellung von Leitgittern neben der Fußgängerfurt vor dem Einkaufszentrum, um den Fußgängerverkehr zu steuern. In den kommenden Wochen wird nun ein Teil der Maßnahmen umgesetzt. Wir hoffen, dass sich dann der gewünschte Erfolg, eine erhöhte Sicherheit für Fußgänger*innen, einstellt.


Sarah Ryglewski beim Kleingarten Neue Vahr
Am 12. September gab es einen „Klönschnack“ mit unserer Bundestagsabgeordneten Sarah Ryglewski mit Mitgliedern des Kleingartenvereins und weiteren Interessierten. Sarah nutzte die Gelegenheit bei Bratwurst und Kartoffelsalat zu vielen Gesprächen über die politischen Ziele der SPD. Auch Beirats- und Vorstandsmitglieder der Vahrer SPD freuten sich über Anregungen zur politischen Arbeit vor Ort in der vahr.

E-Roller gefährden Fußgänger und Radfahrer
In der Neuen Vahr sind seit einigen Monaten E-Roller unterwegs. Sowohl das Abstellen des E-Rollers als auch die Fahrweise gefährden nicht selten Fußgänger und Radfahrer. Die SPD Neue Vahr wird sich dafür einsetzen das Thema im Beirat mit dem Betreiber der E-Roller und Behördenvertretern zu beraten mit dem Ziel mehr Sicherheit zu erreichen.


Am vergangenen Samstag (11. September) war Bürgermeister Andreas Bovenschulte von 12:00 Uhr bis 12:45 Uhr persönlich bei uns am SPD Informationsstand. Bürger aus der Vahr kamen mit ihm vor der Berliner Freiheit und auf dem Rundgang über den Wochenmarkt ins Gespräch. Viele Bürgerinnenund Bürger haben sich darüber gefreut persönlich mit dem Bürgermeister zu sprechen.


Leider kommt es auch in der Neuen Vahr häufig vor, dass   zumeist unangemeldeter Sperrmüll länger als eine Woche auf Rasenflächen oder Fußwegen liegt bevor er abgeholt wird.

Die Vahrer SPD wird sich in Gesprächen mit der GEWOBA und der Bremer Stadtreinigung für eine zukünftig schnellere Beseitigung des Sperrmülls einsetzen.


Aalto Hochhaus

Das vom finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene, 65 Meter hohe Wohnhochhaus im Bremer Stadtteil Vahr wurde in den Jahren 1959–1961 errichtet. Bauherr war die Neue Heimat (heute GEWOBA). Das Hochhaus ist das Wahrzeichen des Stadtteils und steht unter Denkmalschutz. Die Ziele, die sich in Aaltos Entwurf und dessen Umsetzung widerspiegeln, lassen sich mit folgenden Worten beschreiben: Individualität des Hauses und der Wohnungen (alle Wohnungen je Etage besitzen einen eigenen Grundriss), Ausrichtung des Hauses zur Feierabendsonne, Kommunikation zwischen den Bewohnern und gemeinschaftliche Aktivitäten (großzügige Etagenflure, Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss), gleichzeitig Rückzug in die Privatsphäre (niemand kann den Nachbarn in seiner Wohnung sehen). Vandalismus sowie der typische soziale Abstieg im Laufe der Zeit konnten somit verhindert werden.

In den 1940er und 1950er Jahren galt Design aus Skandinavien als vorbildlich. Ermutigt durch die Bauausstellung Interbau 1957 in Berlin, plante im Mai 1958 die Neue Heimat als Zentrum der Neuen Vahr ein Einkaufszentrum (Berliner Freiheit) mit Behördenhochhaus und beauftragte nach Änderungen der Planung im Juni 1958 den finnischen Architekten Alvar Aalto, ein Wohnhochhaus zu entwerfen. Am 21. Oktober 1958 präsentierte Aalto seinen Entwurf. Die Bauarbeiten begannen mit der Grundsteinlegung am 18. September 1959. Gegen Ende desselben Jahres wurden bereits die ersten Mietverträge geschlossen. Die Fertigstellung erfolgte in den letzten Wochen des Jahres 1961. Zwischen dem 1. und dem 24. Dezember 1961 wurden die ersten zwölf Etagen bezogen. 1962 waren die letzten Arbeiten beendet. Die letzte freie Wohnung wurde 1963 bezogen[1]. Das Werk wurde mit dem BDA-Preis Bremen 1974 ausgezeichnet: „Das Haus …. zeichnet sich durch seine sehr gute städtebauliche Situierung und durch die eigenwillige, aber meisterhafte Ausformung des Baukörpers aus. Das Aalto-Hochhaus gilt als eine unverwechselbare, einprägsame Landmarke“. Bis in die 1970er Jahre war das Aalto-Hochhaus das höchste Wohnhochhaus in Deutschland. Im Jahre 1995 wurde das Haus saniert und 1998 unter Denkmalschutz gestellt.[2]